© Claus-Detlef: Freiherr zu Dichterholz

Neuigkeiten und Chronik


Zeitungsartikel in der Hessische/Niedersächsische Allgemeine
vom 21. Mai 2026

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17. April 2026 - Freiherr zu Dichterholz Lesung im 'Soulcafé' - Hardegsen


    

Zitat aus "Hardegser Stadtgeflüster":

"Hardegsens Dichtertum, eine alte Tradition

Schon 1551 wurde im Fürstentum Hardegsen „Etliche schöne Gebet und Trostsprüche“ durch eine hohe fürstliche Person ersonnen. Es war Herzogin Elisabeth von Calenberg-Göttingen die sich hier als Dichterin einen Namen machte. Sie verfasste außerdem die Kirchen- und die Klosterordnung fürs Land und ein Regierungshandbuch „Was das rechtschaffene fürstliche Werk sei“ schrieb sie eigens für ihren Sohn Erich II. Der „Undankbare“ verweigerte jedoch die Annahme, trotz des mit kostbaren Silberschmiedearbeiten versehenen Einbands. Die Tochter entkam dem „Mütterlichen Unterricht“ jedoch nicht, genauso wenig wie das Hofgesinde, für das in der Hofgerichtsordnung genau festgelegt wurde, wie sich jeder einzelne Hofangehörige zu kleiden und zu verhalten habe. Für uns heute gilt übrigens immer noch ihr Sendbrief, in dem sie ihre Untertanen zur „Besserung und einem gottseligen Leben“ ermahnte.

Was richtig gut lief, war das „Witwentrostbuch“ der Herzogin. Hier ging sie sehr praxisnah auf die vor allem (aber nicht nur) finanziellen Probleme ein, mit denen man sich als Witwe konfrontiert sah.

Das Werk wurde tatsächlich fünf Mal aufgelegt.

2026 tritt ihr Nachfolger Claus-D. Freiherr zu Dichterholz in diese großen Fußstapfen und – das muss man ehrlich sagen – er schlägt sich wahrlich wacker! Inspiriert von Größen wie Wilhelm Busch, Heinz Erhard und Loriot wird „die Sprache beim Wort genommen“ und mit „Ein Engel wünsch ich Dir“ oder „Frosch’n“ aus dem Leben, wie es sich heute zeigt, erzählt. In seiner Lesung im Soul-Cafe berichtet unser Dichter wie eine Weinprobe zum „Schiefen Schiefer“ führte, eine Frühjahrskollektion von Dekostoffen zum „Farbenspiel“ inspirierte und eine Autobahnfahrt „Himmel und Blau“ entstehen lassen will.

Trotz seiner Herzensdame Christine anbei merkte man Freiherr Claus-D. die Nervosität beim Auftritt anfänglich zwar noch an, aber kaum am Vortragen seiner Werke wurde er souverän – da trat vielleicht die Herzogin an seine Seite, ihren Ahnen im Geiste wohlwollend begleitend. Auch als Publizist konnte er in ihre Fußstapfen treten; unter der ISBN 978-3-941730-46-5 kann der Gedichtband von Claus-D. Freiherr von Dichterholz im Buchhandel bestellt werden.

Was dem Publikum sichtlich gut gefiel waren die Vertonungen einzelner Gedichte. Leider gibt es diese noch nicht online abzurufen, darum erfolgt hier die einhellige Meinung aller Zuhörenden: Kommen Sie, werte Leserschaft, zu einem seiner nächsten Auftritte! Termine erfahren Sie hier im Stadtgeflüster."


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